21.12.2021

Neue Zustellungsformen von Japan nach Europa

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Die Russian Post baut ihre Versandwege zwischen Asien und Europa aus. Die neueste Verknüpfung bietet neue Versandmöglichkeiten zwischen Japan und Deutschland.
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Die Russische Post weitet die Zustellung ihrer Postsendungen im Transit nach Europa aus. Nun wird der Betreiber Postsendungen aus Japan in 20 EU-Länder zustellen. Zu den sieben neuen Zustellungsländern gehören Griechenland (Athen), Bulgarien (Sofia), Slowenien (Ljubljana), die Slowakei (Bratislava), Kroatien (Zagreb), Nordmazedonien (Skopje) und Estland (Tallinn).

8 bis 9 Tage dauert die Zustellung der Sendungen von Wladiwostok nach Moskau, 1 bis 5 weitere Tage die Zustellung an den Bestimmungsort in Europa. Von der japanischen Stadt Kawasaki aus werden die Sendungen auf dem Seeweg nach Wladiwostok transportiert und dann von der Russischen Post per Zug nach Moskau befördert. Von dort aus befördert der Betreiber Pakete und Briefe auf dem Landweg über Riga in die größten europäischen Städte.

"Die Integration der operativen Lösungen der Russischen Post in die globalen Lieferketten trägt nicht nur dazu bei, den Umsatz im Transitgeschäft zu steigern - sie ermöglicht es uns auch, eine nahezu unbestrittene und zuverlässige Lösung anzubieten, selbst bei Einschränkungen. Im Laufe der Zusammenarbeit mit Japan Post haben wir rund 680 Tonnen Sendungen nach Europa befördert", kommentiert Georgy Alikoshvili, stellvertretender CEO für das internationale Geschäft der Russischen Post.

2018 hat die Russische Post den Transit von Japan nach Europa eingeführt. Zunächst lieferte der Betreiber Post in 13 Länder: Italien (Mailand), Schweiz (Zürich), Polen (Warschau), Belgien (Brüssel), Norwegen (Oslo), Österreich (Wien), Rumänien (Bukarest), Finnland (Helsinki), Ungarn (Budapest), Tschechische Republik (Prag), Dänemark (Kopenhagen), Lettland (Riga) und Litauen (Vilnius). Heute entfallen auf die russische Post mehr als 25 % aller Exportsendungen im Einzelhandel und 90 % aller Lieferungen der Exporteure in Nicht-GUS-Länder. Ein bedeutender Teil der Exporteure besteht aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) - z.B. russisches Handwerk, junge Hersteller aus russischen Regionen, Schmuck-, Bekleidungs- und Schuhhersteller. Die Zahl der KMU im Export der Russischen Post nimmt jedes Jahr zu. Am Ende der ersten sechs Monate des Jahres 2021 stieg das Volumen der Exportsendungen von KMU um 23% im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2020.